Mmmmmmmmmhhhh… lekker lekker!

Dass das Sounddesign einen Einfluss auf das Fahrerlebnis hat, ist ja bei den Automobilbauern länger bekannt. Schlicht gesagt wird jeder Ferrari auch so designt, dass er wie einer klingt. Seit den steigenden Ölpreisen, dem Umweltbewusstsein der Autokäufer und dem damit verbundenen Einzug der Elektroautos hat Sounddesign aber auch eine sicherheitsrelevante Funktion dazugewonnen. Die praktisch geräuschlosen Boliden werden gerne mal von Passanten und anderen Verkehrsteilnehmern übersehen, pardon überhört. Auch die 1960 gegründete internationale Fast-Food-Kette, Domino’s Pizza setzt auf sparsame Elektro-Verkehrsmittel und liefert zumindest in den Niederlanden die italienische Spezialität per Elektroscooter aus. Da ein flüsterleiser Scooter bei den vielen heiteren Radfahrern in der niederländischen Hauptstadt ein gefährliches Geschoss ist, war der weltweit führende Pizzalieferant besorgt um seine Kunden und vor allem um die treuen Fahrer. Wer sonst, soll dann die posthypnotischen Heisshungerattacken bekämpfen? Für die nötige Sicherheit dabei sorgt  seit wenigen Wochen das passende künstliche Motorgeräusch. Eine eigens für Domino’s Pizza kreierte menschliche Soundkulisse mit hohem Spassfaktor. An besten sieht man sich das im Video unten gleich selbst mal an. Die witzige Idee mit hohem viralem Charakter stammt übrigens von der niederländischen Agentur Indie mit Sitz in Amsterdam.

Die armen armen Fahrer! Nach einer mehrstündigen Schicht Gehirnwäsche, träumen sie in der Nacht bestimmt von DominosDominosDominsoDoDoDominos…

Das Pizzamobil von Amsterdam:

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Wer Eier hat wird auch belohnt

2011, ein ganzes Jahr ohne WM und EM. Eigentlich nicht nur für Fussballfans eine Herausforderung sondern auch für den Hauptsponsor Carlsberg. Wohin soll man denn mit dem ganzen Werbebudget? Doch keine Sorge eine weltweite Neuausrichtung der Marke mit einem frischen Slogan “That Calls for a Carlsberg” war Beschäftigung genug für das fussballfreie Jahr. Aber mal Spass beiseite. Mit der neuen Positionierung sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass die 1847 gegründete dänische Brauerei mit Sitz in Kopenhagen, nicht nur für Tradition, Qualität und guter Geschmack steht, sondern auch dafür die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und mal ehrlich, wer kennt sie nicht die Momente bei denen man sich still und leise denkt oder nicht selten lautstark ausspricht: ” Sch..*beep*.. jetzt brauch ich erst mal einen Drink!”.
Genau für diesen Zweck hat die belgische Agentur Duval Guillaume Modem (Teil der Publicis Gruppe) für Carlsberg ein originelles Experiment vorgestellt. Ein belgischer Kinosaal (es lief passenderweise ein Remake von Planet der Affen) wurde bis auf zwei Plätze mit 148 grimmig dreinschauenden Rockern gefüllt. Die unschuldigen mit der Situation konfrontierten Paare hatten die Wahl aufzugeben oder sich durchzukämpfen. Wobei letzteres mit einem edlen Gebräu und tosendem Applaus belohnt wurde.

Nach eigenen Angaben abgeräumt mit dieser originellen Werbeidee hat Duval Guillaume Modem beim Eurobest Advertising Festival in Lissabon, wo sie für die Kampagne Carlsberg “Bad Boy” insgesamt ein Gold-, drei Silber- und ebenfalls drei Bronzeawards mit nach Belgien nehmen durften.

Nur die Mutigsten kriegen ihr Bier:

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Kommen Sie näher zum Bearhug

Hui da hat Jung von Matt/Limmat mal wieder einen Knüller gelandet. Spätestens wenn nach den liebevollen Bearhugs die Maske fällt – und die Schuppen vor den Augen – bleibt kein Auge trocken. Auch für das Kamerateam ist Lob angesagt. Die speziellen Lichtverhältnisse im Herzen der Zürcher Altstadt wurden sehr schön eingefangen und vermitteln passend zur herrlich melancholischen Musik eine ganz eigene Stimmung im sogenannten Niederdörfli. Ein insgesamt sehr sehr schöner und emotionsgeladener Spot für die schweizer Behindertenorganisation Pro Infirmis. Gegründet wurde der Verein mit Sitz in Zürich bereits 1920 und seitdem setzt er sich für die Belange der Behinderten und dessen Angehörige tatkräftig ein (jetzt online spenden). Im Zentrum Kampagne, der 1991 von Holger Jung und Jean-Remy von Matt in Hamburg gegründeten Werbeagentur mit Niederlassung in Zürich, steht ein TV-Spot, der auch als Viral für den Social-Media-Bereich gedacht war. Bald eine halbe Million Mal angeklickt ist die Kampagne es ein voller Erfolg. Die eindringliche Frage “Müssen wir uns verkleiden, um uns näher zu kommen?” bleibt im Raum stehen und begleitet einem durch die folgenden Tage. I LIKE !

Kommen Sie näher:

 

Das Makting-of:

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Dieser Spot ist ein teuflisches Vergnügen

Dieser Spot aus Deutschland lässt man insbesondere als Filmfan, am besten ohne viele Kommentare auf sich wirken. Anlehnend an William Peter Blatty’s, Ami-Horrorklassiker aus dem Jahr 1973 nutzt dieser Spot das beliebte Genre um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Tatsächlich löste bereits das Original als einer der grössten Filmerfolge der früher 70er eine weltweite Kontroverse aus und brachte unsere Tanten um den wohlverdienten Schlaf. Interessant ist, dass der prämierte Werbespot, von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg unter der kreativen Leitung von Adreas Roth, im zweiten Studienjahr gedreht wurde. Der junge Hamburger konnte erste Erfahrungen bei der Agentur Jung von Matt gewinnen und entschloss sich anschliessend für ein Studium an dieser international renommierten Filmschule. Der Spot für den chinesischen Mutterkonzern Techtronic Industries – nein wir verraten den genauen Brand nicht, das wäre ja witzlos – gewann an den Young Director Award 2011 in Cannes den ersten Preis in der Kategorie „European Film School“. Nicht vergessen darf man neben dem Regisseur Adreas Roth natürlich auch den Produzenten, Christian Hergenröther und den bildgestaltenden Kameramann (englisch Director of Photography, kurz DoP oder DP), Roland Stuprich. Von den Jungs gibt es bald wohl noch einiges zu sehen.

Den Teufel an die Wand malen:

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Twisted – Roboter verfolgt Auto

Autospots (also nicht die Scheinwerfer, sondern die Werbung im TV) sind ja so eine Sache. Je nach Markenstärke, Dekade und dem Verkaufsargument, welches aktuell bei der breiten Masse gerade am besten ankommt, wird ein Kernpunkt beworben. Vor Kurzem war es rein subjektiv wahrgenommen noch die Sicherheit, heute geht es um weit mehr, nämlich das Fortbestehen der menschlichen Rasse durch Reduzierung des CO2-Ausstosses und geringer Verbrauch oder die schmackhaften Finanzierungsmöglichkeiten. Doch Ironie beiseite, so richtig kreativ ist diese Art von Autowerbung ja nicht. Ein Spot, der es in den Werbeblog schaffen will, muss da schon mehr bieten. Wie beispielsweise die neue Kampagne für das neue Facelift des Subaru Impreza WRX STI Version 2011. Eine Werbung, die eigentlich fast mehr schon ein Stunt ist. Dabei ist es schwierig darüber zu schreiben, ohne den spannenden Twist der ganzen Sache zu verraten. Das Wichtigste vorweg, es geht um einen Roboter welcher den Wagen verfolgt. Hinter der wirklich neuen Idee steckt das Kreativteam von DDB Kanada. Dabei steht das DDB nicht für den Deutscher Diabetiker-Bund sondern für die Namen der Agenturgründer Dane Maxwell, Doyle Ned und Bernbach Bill, welche die heute zur Omnicom-Holding gehörende Agentur, in den Nachkriegsjahren gegründet haben. Also einfach mal überraschen lassen auf was für spannende Ideen die Kanadier in den langen Winternächten so kommen.

Roboter verfolgt Auto:

  • Name: Pure Performance – The 2011 Subaru WRX (2010)
  • Auftraggeber: Subaru Canada( http://www.subaru.ch)
  • Zuständige Agentur: DDB Canada ( http://www.ddbcanada.com )
  • Musik: Pirate Toronto ( http://www.piratetoronto.com )
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    Das Makting-of:

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    Research ist sexy – Volvo schmeisst fünf wilde Partys

    Research ist sexy, dies versuchte uns bereits unser genialer Marktforschungsprofessor zu beweisen und seine Jünger somit zur dunklen Seite der Marketingmacht zu führen. Hätte er uns damals diese Kampagne gezeigt, wir hätten es schneller eingesehen. Das folgende Ambient-Media-Event wurde dabei von der, im digitalen Bereich tätigen Sparte (Euro RSCG 4D) der höchst kreativen, weltweit tätigen Fullservice-Agentur Euro RSCG für das neuste Volvo-Modell entwickelt. Ziel war es den stylishen S60 von seiner rebellischen Seite zu zeigen. Dazu initialisierte Euro RSCG 4D das Subject60-Projekt, eine Serie von fünf Partys in Berlin, London, Milano, Paris und Madrid mit dem Blogger Facehunter und der Sängerin Lykke Li. Das Event hatte es faustdick hinter den Ohren. Bereits um an die Party zu kommen, wurden keine klassischen Einladungen verschickt, sondern eine Schnitzeljagd quer durch die jeweiligen Städte organisiert. Die begehrten Zugangsschlüssel waren gut versteckt und mussten zuerst gefunden werden.

    Die Videoeinladung zur Party:

    Doch auch die Fete selbst war alles andere als gewöhnlich und im Grunde nur ein Vorwand für eine gross angelegte Verhaltensstudie, in der es darum ging, Europas unartigste Stadt zu erküren. Daraus ergaben sich in fünf Wochen insgesamt 3062 Versuchsteilnehmer, welche an total 35 Experimenten teilnahmen. Die gesamte Studie kann übrigens HIER heruntergeladen werden. Eine super Idee um den neusten Volvo beim jungen Publikum optimal zu positionieren, clever und smart durchdacht. I LIKE!

    Forschung mal anders:

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    Zeit das Leben in Farbe zu geniessen

    Der folgende Werbefilm ist eine weltweite Kampagne des bekannten Farbherstellers Imperial Chemical Industries Ltd., welcher bereits 1926 durch eine Fusion aus Brunner-Mond, Nobel Explosives, United Alkali Company und British Dyestuffs Corporation entstand. Lange Zeit war der Chemiekonzern so angesehen, dass eine in der britischen Geschäftswelt geachtete Person, den Ausdruck zu hören bekam er (oder natürlich sie) sei einfach „the chairman of ICI“. Gemeinsam mit DuPont entwickelte ICI, 1932 die weltbekannte Dulux-Farbe, welche praktisch überall auf der Welt erhältlich ist und in über 26 Länder auf vier Kontinenten produziert wird. Im Jahr 2007 übernahm dann das weltweit operierende Grossunternehmen AkzoNobel mit Sitz in den Niederlanden ICI für 8,05 Milliarden Pfund.

    Das Ziel der aktuellen Unternehmensinitiative ist es graue Plätze wieder zurück in farbigen Lebensraum zu verwandeln, frei nach dem Motto: „Grey is out. Gloom is gone. It’s time to live our lives in colour.“ Ein edles Motiv, welches das Londoner Büro der Agentur Euro RSCG, zusammen mit dem preisgekrönten Regisseur Adam Berg zu einem sehr gelungenen zweiminütigen Zeitraffer-Werbefilm visualisiert hat. In über vier Wochen Drehzeit in Brasilien, Frankreich, Grossbritannien und Indien halfen zahlreiche freiwillige Einwohner mit, ihren Ort in über 120 verschiedene Farbnuancen zu tauchen und die Welt ein Stück weit zu verschönern. Eine gelungene Idee von einer grossartigen Agentur. Mehr Infos und laufend neue spanende Farbprojekte finden sich übrigens auch auf der Homepage der Kampagne unter http://www.letscolourproject.com

    It’s time to live our lives in colour

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    Browser-Speed-Tests der besonderen Art

    Internet Browser gibt es zwischenzeitlich, (passend zur Sommerzeit) wie Sand am Meer und demnach immer einfallsreicher solle auch die Werbung dafür sein. War die Internetzugangssoftware im grauen Internetsteinzeitalter noch vorinstalliert, wird mit jedem Windowsupdate die Auswahl grösser. Firefox, Safari und Chrome kennen auch eingefleischte Internet-Explorer-Nutzer zumindest bei Namen, aber Hand aufs Herz und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, wer kennt schon die Webbrowser: Dillo, Iceweasel oder Orca. Genau so wollte Google mit ihrem 2008 lancierten Browser Chrome nicht enden und beauftragte das New Yorker Büro der britischen Agentur BBH (Bartle Bogle Hegarty) mit einem aussergewöhnlichen Geschwindigkeitstest. Die 1982 von John Bartle, Nigel Bogle und John Hegarty gegründete Agentur mit weltweit sechs grossen Büros und über 928 Mitarbeitern, war übrigens eine der ersten Agenturen welche in der virtuellen Second Life Computerwelt präsent waren. Zudem sind sie neben dem witzig gemachten Youtube-Viral für den schnellen Google Browser auch für die Levi’s Kultfigur Flat Eric verantwortlich – ja genau das gelbe Vieh im Auto aus der TV-Werbung. Der Werbeblog meldet sich zurück und wünsch viel Spass beim Browsen.

     

    Making of Google Chrome Speed Tests:

    Google Chrome Speed Tests Youtube-Viral:

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    Fisch oder Flugzeug – Die Qual der Wahl

    Als ich gerade im Begriff war einen kleinen Beitrag (Entschuldigung an die Fans an der Stelle wegen der langen Pause) über einen Viral der Hamburger Agentur Lukas Lindemann Rosinski (LLR) im Auftrag der Fluggesellschaft Germanwings zu schreiben, bin ich nicht nur auf EINE geniale Werbeidee gestossen - nein, gleich auf mehrere wirklich super Commercials und Marketingideen. Kein Wunder also wenn die, von ehemaligen JvM-Topleuten gegründete Hamburger Agentur erst kürzlich vom Jahrbuch der Werbung als beste Newcomer Agentur des Jahres 2009 gekürt wurde. Für M. C. Escher wäre es kein Problem, doch ich stecke nun sprichwörtlich in der Bredouille. Bereits die Homepage ist schön gemacht und es stellt sich die Frage schreibe ich nun doch lieber über den Fisch oder bleibe ich beim geplanten Beitrag zum Germanwings-Viral? Immerhin erzielte der in einem Flugzeug der Konkurrenz gedrehte frech-frische Germanwings-Viral bereits nach rund 24 Stunden knapp 80’000 Views auf Youtube. Kostengünstig rein durchs Internet verbreitet, war es eine spannende und clevere Kampagne mit maximalem Effekt zum minimalen Preis.

    Der andere sehr witzige Spot ist leider noch nicht auf Youtube verfügbar. Er wurde vom hauseigenen Nachwuchsteam bestehend aus Annika Richter und Caroline Ellert konzipiert, umgesetzt und gewann auf Anhieb die silberne Flosse … ähm die silberne Klappe  natürlich ;) . Der Spot wurde in der Kategorie Nachwuchs Erster und gibt somit den jungen Werbekreativen die Möglichkeit in Cannes an den Young Lions 2010 ihr Können zu demonstrieren. Wir drücken jedenfalls die Daumen und überlassen die Wahl mal den Werbeblog-Fans: Was denkt ihr, welcher ist besser? Fisch oder Flugzeug?

    Spot A Flugzeug : Flashmob im Flugzeug der Konkurrenz

    Spot B Fisch: Verrückter Fisch

    [ HIER ]

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    Fruchtsaft bringt Licht ins Dunkle!

    Hoch im Norden Kanadas pfeift den 3420 Personen im kleinen Städtchen Inuvik bei durchschnittlich -36° C um die Jahreszeit der eiskalte Wind um die Ohren. Wer bereits beim Lesen eine Jacke anziehen muss, sei gewarnt – es kommt noch Schlimmer. Im Winter herrschen dort nicht nur frostige Verhältnisse, auch die Sonne lässt kaum mehr blicken. Von Dezember bis Mitte Januar dauert die Polarnacht und rund 30 Tage ist kein einziger Lichtstrahl unseres Zentralgestirns mehr am Horizont zu sehen. Der ganze Ort versinkt in der Dunkelheit. Dieses Jahr aber kam alles anders, denn am 8. Januar 2010 brachte eines Morgens der zu Pepsi gehörende Fruchtsafthersteller Tropicana Canada im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkle. Die installierte arktische Wintersonne der speziellen Art war ein mit Helium gefüllter Ballon mit etwas mehr als 10 Metern Durchmesser. Erbaut von der französischen Firma Airstar, dient der Solarc-Ballon normalerweise dem grossräumigen Ausleuchten von Events oder der Notbeleuchtung von Katastrophengebieten. Im Inneren durch spezielle HMI-Halogenlampen ausgerüstet erreichte der Lichtballon mit insgesamt rund 40’000 Watt Leistung und rund 100’000 Lux Beleuchtungsstärke zumindest lokal tatsächlich sonnenähnliche Verhältnisse. Zeitgleich wurden an alle Haushalte und in den Warenhäusern Gratisproben des Tropicana Orangensaftes verteilt. Eine super PR-Idee und verdammt guter Start in den sonst eher trüben Winteralltag.

    Das genial umgesetzte Marketing-Event wurde zum gelungenen Werbespot, sorgte für haufenweise Verlinkungen sowie Blogbeiträge und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Viral schlechthin. Hinter diesem bemerkenswerten Werbeeinfall steckt der kanadische Ableger der weltweit agierenden Agentur BBDO in Toronto. Das bereits 1925 zur Batten, Barton, Durstine & Osborn Company (kurz BBDO) fusionierte Unternehmen, entstand einst aus der 1891 in New York gegründeten Firma von George Batten und der Agentur Barton, Durstine & Osborn (kurz BDO) welche im Jahre 1919 an den Start ging. Heute gehört BBDO der amerikanischen Omnicom-Gruppe und ist nach eigenen Angaben das weltweit zweitgrösste Agenturnetzwerk der Welt. Gemäss aktuellstem Stand beschäftigt BBDO in 79 verschieden Länder und 287 Büros über 15’000 Mitarbeiter.

    Der Beitrag in den Nachrichten dazu:

    Brighter Mornings for Brighter Days, der Spot:

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