Szene des Grauens – Werber richten Blutbad an

Samstag Abend in der Herrentoilette eines Hamburger Nachtklubs. Das steril kalte Neonlicht flackert und erlischt – Stille. Der kurz komplett verdunkelte Raum ist für zartbesaitete Individuen bereits der erste Thrill. Doch das Herz schlägt immer schneller und der Adrenalinspiegel steigt weiter. Wenige Augenblicke später überflutet Schwarzlicht wie es von der Spurensicherung und den gängigen Krimi-Serien bekannt ist den Raum. Überall leuchten grell die Blutspritzer, Handabdrücke und Überreste einer Angst einflössenden Horrorszene auf. Eine Szene des Grauens, welche man so sonst nur aus den übelsten Horror-Schockern kennt. Angerichtet hat das inszenierte Blutbad das Hamburger Büro für interaktive und innovative Kommunikationsformen “Next” der Jung von Matt Agentur bereits im Frühjahr 2008. Ziel der interaktiven, mit Zeitschaltuhr und Bewegungsmelder gesteuerten Installation, war die Aufmerksamkeit auf den deutschsprachigen Pay-TV Sender 13TH STREET der NBC Universal Deutschland Gruppe zu richten. Der merkige Slogan „Sehen, was andere nicht sehen. 13TH STREET. The Action and Suspense Channel” wurde brilliant ungesetzt, zielgruppengerecht gesendet und hat sich an diesem Abend zweifelsohne in die Köpfe der Besucher eingebrannt. Nie war Pinkeln spannender!

Adrenalin-Kick beim Toilettengang

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Ein magischer Coca-Cola-Automat steht in der Schulmensa

Als der Pharmazeut John Pemberton um 1885, herkömmlichen Wein mit Cola-Nüssen und Koka-Blättern versetzte, wollte er ursprünglich ein Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen zusammenbrauen. Bereits aufgrund der Ingredienzen dürfte er dabei, zumindest hinsichtlich Letzterem, recht erfolgreich gewesen sein. Als während der Prohibition 1886 in Atlanta der Handel von Alkoholika gesetzlich verboten wurde war Pemberton gezwungen den Wein aus dem Rezept zu entfernen und das vorerst noch grüne Coca-Cola wurde (wie so oft) durch Zufall erfunden. Heute ist der koffein- und kohlensäurehaltige Softdrink das meistverkaufte Erfrischungsgetränk und Coca-Cola eine der wertvollsten Marken dieser Welt. Gemäss eigenen Angaben soll der Drink zwischenzeitlich in rund 200 Ländern rund um den Globus verkauft werden und dürfte somit das am einfachsten erhältliche internationale Markenprodukt darstellen. Bereits seit jeher eng mit der amerikanischen Lebenskultur verknüpft, wird auch umgekehrt von einem massgeblichen Einfluss der Coca-Cola Werbung auf den American Way of Life ausgegangen. Andy Warhol hat nicht nur die legendären Cola-Flaschen gezeichnet  sondern auch folgendes zu diesem Zusammenhang aufzeigt: „What’s great about this country is that America started the tradition where the richest consumers buy essentially the same things as the poorest. You can be watching TV and see Coca-Cola, and you know that the President drinks Coke, Liz Taylor drinks Coke, and just think, you can drink Coke, too. A Coke is a Coke and no amount of money can get you a better Coke than the one the bum on the corner is drinking. All the Cokes are the same and all the Cokes are good. Liz Taylor knows it, the President knows it, the bum knows it, and you know it.“

Neben der alljährlichen Weihnachtskampagne mit den durchs ganze Land cruisenden und hell beleuchteten Coca-Cola-Trucks momentan präsent, ist die aktuellste Kampagne der Happiness Factory Reihe bei dem jeweils ein Blick ins magische Innere der Coca-Cola Automaten gewährt wird:

Wie so etwas in echt aussehen würde, zeigt dabei die Full-Service-Agentur für interaktives Marketing Definition 9 mit Sitz im Glücksspiel-Mekka Atlanta. Sie haben kurzerhand einen sehr speziellen Coca-Cola Automaten in einen nahegelegenen College-Campus gepackt und das Ganze gefilmt. Es wurde ein cleverer Viral und gelungener PR-Coup daraus mit über 80′000 Views innerhalb von 48 Stunden, welcher subil-sympathisch das Happiness-Werbekonzept nachhaltig unterstreicht.

Coca-Cola bringt Freude in die Schule

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Strahlende Weihnachten

mikrowelleDer folgende geniale Weihnachts-Viral stammt von der Londoner Agentur AKQA und war 2008 als Eigenpromotion und Festtagsgruss gedacht. Offen ist, ob die Macher des Spots nachher selbst in saftigem Hulk-Grün geleuchtet haben wie eine Weihnachtsdeko oder ob die Mikrowellen gut abgeschirmt waren. Mit meiner vorerst noch nicht abgeschlossenen Familienplanung wäre ich zwar gerne dabei gewesen, hätte jedoch in keinem Fall ohne Bleischürze mit den Mikrowellenprogrammierern oder dem Kameramann getauscht ;) . Die Agentur mit Zungenbrechername welche hinter der kreativen Idee steckt, wurde 1995 in London von Ahmed Ajaz, Hilton James, Norris-Jones Dan und Treagus Matthew unter dem Namen Digital Marketing Ltd. gegründet. Später ging sie mit der weltweit bekannten Management Consulting Firma Accenture eine strategische Allianz ein und fusionierte 2001 mit der Werbeagentur Citron Haligman Bedecarré aus San Francisco. Heute zählt die im interaktiven Digitalmarketing tätige Agentur über 750 Mitarbeiter und hat Büros in Washington, New York, London, Amsterdam und Shanghai ( 上海 ). Interessant ist übrigens, dass AKQA zusammen mit Microsoft die grafische Benutzeroberfläche ( GUI ) für die Xbox 360 programmiert hat.

Den Weihnachtsspot der Agentur lässt man am besten selbst wirken. Erkannt was für ein Lied es ist?

Mikrowellen Weihnachtslied

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Bei Migros Zauberkünsten wird sogar Harry neidisch

migros-zaubererDiesen Spot hat in Liechtenstein und der Schweiz bestimmt bereits jeder mindestens ein Mal gesehen, aber keine Werbesammlung wäre vollständig ohne diesen lustigen Knüller. Bereits seit Sommer dieses Jahres liefert sich die sympathische Migros Frau und der leicht überforderte, aber nicht minder nette Strassenzauberer einen erbitterten Streetfight in puncto Zauberei, dass sogar Harry Potter neidisch wäre. Klar bleibt die Dame Gewinnerin, denn immerhin zieht sie dem verdutzten Strassenzauberer nicht nur eine Klobürste aus der Nase sondern zapft auch noch ein Drink daraus. Bei genauerer Betrachtung wäre ja die umgekehrte Reihenfolge marginal hygienischer, aber sehen wir einmal von den unbedeutenden Details ab. Zumal der einzige Zaubertrick, den unsereiner beherrscht ganz klar derjenige mit der Schiebetür wäre. Das Schweizer Büro (Jung von Matt/Limmat) der 1991 in Hamburg gegründeten Jung von Matt Agentur mit weltweit rund 850 Mitarbeitern, wollte aber mit dem gelungenen Spot nicht zum Jobwechsel anregen, sondern im Grunde das gute Preisleistungsverhältnis der Migros Genossenschaft ins Zentrum rücken. Schliesslich zaubert sie ihm ja für nur eine Münze die ganze Papiertüte voll. Ein Kernwert der Genossenschaft, der seit jeher zum Image der Schweizer Traditionsmarke gehört. Insgesamt ein sehr witziger, gut umgesetzter und spannend vertonter Spot, welcher auch bildlich gut den Charme eines kleinen Städtchens einfängt. Dank der gelungenen Werbung schafft das 1977 komponierte Lied von El Pasador „Amada Mia, Amore Mio“ sogar die vierte Woche in Folge ein Comeback in die Single-Charts und klettert auf Platz 66.
Besten Dank an dieser Stelle an Raphaela Reichlin, welche mir diesen cleveren Spot empfohlen hat.

Migros zabert was in die Tüte

  • Special Thanks to: Raphaela Reichlin für den Hinweis auf diesen Spot
  • Name: Migros Zauberer (2009)
  • Auftraggeber: Migros Genossenschaft ( http://www.migros.ch )
  • Zuständige Agentur: Jung von Matt/Limmat ( http://www.jvm.ch )
  • Musik: El Pasador – Amada Mia, Amore Mio
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In der Kürze liegt die Würze

maggi-werbeplakat-altOder wäre in der Ruhe liegt die Kraft(brühe) der bessere Titel? Wie auch immer: Witzig, frech und doch verspielt – dieser Spot hatte von Anfang an das Talent zum gelungenen Viral. Er gewann zahlreiche Awards und schaffte es dann sogar als Kino-Commercial in die Säle. Doch das allzu explizite Statement des sichtlich entnervten Familienvaters dieser gutbürgerlichen Vorzeigefamilie, bei dem sogar die Uhr aufhört zu ticken, war dann dem traditionsbewussten Unternehmen Maggi doch zu heiss für die Hauptsendezeit im TV. Eigentlich schade denn der Maggi-Werbefilm der ohne viel Worte auskommt, wäre im Vergleich zu manch einer Handy-Klingelton-Werbung geradezu eine echte Wohltat für die strapazierten Ohren. Kreiert wurde der lustige Spot mit dem nicht gerade zungenfertigen Ehemann von der Frankfurter Agentur Publicis welche zu der gleichnamigen bekannten Publicis Groupe S.A. gehört. Die weltbekannte Lebensmittelmarke Maggi von Nestlé wurde 1872 vom Schweizer Julius Maggi gegründet (ein interessanter Artikel dazu aus der NZZ). Später arbeitete Maggi mit dem Arzt Fridolin Schuler zusammen, wobei ihr gemeinsames Ziel die Verbesserung der der Ernährungsbedingungen für die arbeitende Bevölkerung war. Diese substituierten eine warme Mahlzeit leider allzu oft mit billigem Fuseln und die daraus resultierenden Mangelerscheinungen führten zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen. Die Lösungen waren schnell zubereitete, warme sowie preisgünstige Mahlzeiten auf Gemüsebasis, was bereits kurze Zeit nach der Einführung ein Renner wurde und die Ausgangslage zum heute bekannten Convenience-Food darstellt. Besten Dank an der Stelle auch an Julia B. (follow Julia on Twitter) welche diesen Clip empfohlen hat.

En gueta!

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|>)))),°> – Fischers Franke fischt nur die frischsten Fische

fisch-frankeWer die Zungenbrecher-Headline laut vorgelesen hat, konnte bereits die erste Hürde dieses Artikels meistern und kommt nun in die Folgerunde. Frage 2: Wie lautet das Credo der Fischhändler und des Hedgefonds-Verkaufspersonals? Genau “Sell it or smell it“. Sie haben sich erfolgreich für die folgende Marketing-Idee qualifiziert. Vielleicht gleich vorweg, die lebenden Fische des gezeigten Werbeaquariums hatten ein glückliches Dasein als Marketingstars für eine der grössten deutschen Werbeagenturen und wurden mit ausreichend Nahrung und Sauerstoff vorbildlich nach Vorschrift gehalten. Jetzt da den Kritikern frei nach Seemannsjargon der Wind förmlich aus den Segeln genommen wurde, kann an einem Tau gezogen werden und es lässt sich erkennen, dass das aussergewöhnlich umgebaute City-Light-Poster höchst innovativ und clever war. Die zum weltweiten Agenturennetz Publicis gehörende gleichnamige deutsche Consumer-Agentur in Frankfurt bringt es, es wäre kaum besser möglich, auf den Punkt – der Feinkostspezialist Franke bietet nur fangfrische Meeresköstlichkeiten an.

Zur 1926 vom Franzosen Marcel Bleustein-Blanchet lancierten Publicis Gruppe gehört zwischenzeitlich nicht nur die eben erwähnte Kreativagentur Publicis selbst an, sondern eine lange Liste namhafter Unternehmen wie beispielsweise Saatchi & Saatchi, Leo Burnett oder Fallon. Der multinationale Medienkonzern mit Sitz in der französischen Hauptstadt, zeigt in über 196 Städten Präsenz. Zudem beschäftigt der geschätzte Werbedienstleister in 104 Ländern über 44’000 Mitarbeiter.

Frischer Fisch Ahoi!

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Kaffee trinken rettet Leben

nespresso-kapseln

Seit Neustem wissen wir: Kaffee ist entgegen fälschlichen Annahmen nicht gesundheitsschädigend sondern sogar überaus gesundheitsfördernd. Das anregende Heissgetränk, welches bereits im 15. Jahrhundert in Äthiopien, in Persien und im Osmanischen Reich getrunken wurde, ist nicht nur gut gegen Diabetes und Alzheimer, sondern senkt gemäss einer aktuellen japanischen Langzeitstudie auch das Darmkrebsrisiko um 56 % ( Quelle: Deutsches Grünes Kreuz ). Doch dies war nicht gemeint. Viel mehr ist die Rede vom neusten Nespresso Spot. Die mit Gentleman Clooney wie immer sehr humorvolle Werbung für das Edelkaffeesystem des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé, zeigt wie der himmlische Genuss Leben retten kann. Hinter diesem gelungenen Werbefilm, der zur Zeit auch in den Kinosälen gezeigt wird, steckt das Pariser Büro der 1902 gegründeten und 1930 fusionierten amerikanischen Agentur McCann Erickson. Das heute zu den weltweit führenden Agenturen gehörende Unternehmen ist Teil der Interpublic Gruppe welche nach eigenen Angaben weltweit in über 100 Ländern aktiv ist, mehr als 40′000 Marketing-Professionals beschäftigt und vergangenes Jahr knapp 7 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert hat. Übrigens erzielte der Pionier für den 1986 erstmals eingeführten portionierten Spitzenkaffee, im Vorjahr einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Schweizer Franken, beschäftigt allein in der Nespresso-Sparte 2′500 Mitarbeiter und erzielte bei den Kaffeemaschinen einen Marktanteil von stolzen 17,1 %. Kein Wunder, denn als ambitionierter Kaffeeliebhaber (so ca. 8 Tassen aufwärts täglich und JA ich habe noch Blut im Koffeinkreislauf  ;) ) sei gesagt: Die Nespresso Sorten sind als Kapsel nicht nur praktisch sondern wirklich sehr lecker!

George Clooney im Himmel

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Flauschige Pink Power Bunnys

duracellWie viel Power hinter Crowdsourcing steckt, wissen wir spätestens seit Wikipedia. Der folgende Spot des Pariser Büros der internationalen Werbeagentur Ogilvy & Mather zeigt eine ebenso eindrückliche Variante davon. Die seit 1989 zum börsenkotierten Agenturennetz WWP gehörende Ogilvy-Gruppe landet regelmässig unter den Top Rängen was die Kreativität angeht, und wurde 1948 in New York durch den 1999 leider verstorbenen David Ogilvy gegründet. Die Französische Ogilvy Filiale hatte die schwierige Aufgabe das legendäre, seit 1973 trommelnde, Duracell-Bunny durch eine aktuelle Version zu ersetzen, dabei aber trotzdem nicht den Wiedererkennungscharakter des Kulthäschens zu vernachlässigen. Dies gelang ihnen sichtlich im spektakulär umgesetzten computeranimierten Werbevideo, bei dem sogar die einzelnen im Winde wehenden Bunnyhärchen sichtbar sind. Entstanden ist der originelle Duracell Spot zusammen mit der Pariser Digital-Art-Community Pleix und der musikalischen Untermalung des kanadischen Apollo Studios in Montreal, die eigens dazu einen fetzigen Powersong komponiert haben.

Pink Power Bunnys

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Spass rettet die Welt vor dem Untergang

fun-theoryGewisse Individuen sind der Meinung Werbung sei langweilig oder Medienpräsenz koste astronomische Summen. Andere wiederum finden Marketing sei nur für die Konzerne nützlich die es einsetzen, sonst bringe es niemandem etwas. Die meisten aber werden sich einig sein, dass Advertising (so nach Duden das Fachwort für Werbung) mit Sicherheit unsere Welt, so wie sie nun einmal ist, nicht verbessern kann. Schade eigentlich. Manche mögen dies auch nach den folgenden cleveren PR-Coups der Stockholmer Agentur Tribal DDB noch denken. Aber wie bereits der französische Philosoph Voltaire gesagt hat: „Vorurteile sind die Vernunft der Narren“. Erstaunlich an den folgenden Ideen ist nicht nur ihre bestechende Einfachheit, sie sind auch ein sehr schönes Beispiel, dass Reglen, Gesetze und Gebote im Grunde schlechte Überzeugungsqualitäten aufweisen. Wer also, wie der Auftraggeber der „The Fun Theory“ Kampagne VW, die Welt mit umweltfreundlicheren Autos verbessern möchte, muss auf den Motor der menschlichen Motivation setzen und den Spassturbo zünden. Das gelingt der zum weltweiten Omnicom-Nezt gehörenden Agentur mit Sitz in der schwedischen Hauptstadt über vergleichsweise wenig Aufwand und umsomehr Aufsehen. Am besten aber überzeugen Sie sich selbst und gewinnen gleich 2500€ mit Ihrer eigenen Weltverbesserungstaktik unter: http://www.thefuntheory.com

Die übrigens von Dane Maxwell, Doyle Ned und Bernbach William 1949 gegründete Agentur, fusionierte im Jahre 1986 mit dem Unternehmen Needham Harper Worldwide und wurde zur derzeit existierenden, weltweit agierenden Agentur DDB Wordwide. Damals mit einer 14 köpfigen Belegschaft lanciert, zählt sie heute über 200 Büros in mehr als 90 Ländern und gehört nicht nur zu den angesehensten, sondern auch zu den grössten Agenturen der Welt.

Idee 1: Treppenpiano

Idee 2: Der tiefste Abfalleimer der Welt

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Der vielleicht beste Spot aus 250 Jahre Guinness Werbung

guinness-250Heute feiert die Welt den Arthur’s Day. Bereits 250 Jahre gibt es das dunkle irische Bier nun bereits. Alles angefangen hat es vor genau einem viertel Jahrtausend in den Strassen Dublins, wo Arthur Guinness für 45 Pfund (umgerechnet 81.00 CHF) pro Jahr, einen 9000 Jahre gültigen Pachtvertrag für die damals unbedeutende St. James’s Gate Brauerei abschliessen und somit den Grundstein für die bis heute anhaltende Erfolgsstory legen konnte. Heute fliessen zehn Millionen (10′000′000!) Gläser täglich durch die Kehlen der Liebhaber des dunklen Goldes. Längst reicht dabei die eine Brauerei nicht mehr und so wird es gleich vor Ort, in 50 Ländern dieser Welt gebraut und in mehr als 150 Ländern konsumiert. Zweifelsfrei gibt es in der langen Firmengeschichte viele herausragende Werbungen. Mitunter eine der witzigsten ist aber die der englischen Agentur Abbott Mead Vickers (kurz AMV) BBDO. Sie zeigt dabei recht eindrücklich wieso die Menschen überhaupt angefangen haben Bier zu trinken – ihnen hat die Ursuppe nicht geschmeckt! Die vor etwas mehr als 30 Jahren von David Abbott, Peter Mead and Adrian Vickers gegründete Agentur ist seit den letzen 14 Jahren die grösste in Grossbritannien und gehört dem weltweit agierenden BBDO-Netzwerk an. Übrigens, um es an dieser Stelle mal gesagt zu haben: Bier ist, sofern mit Bedacht konsumiert, alles andere als ungesund. Im Gegenteil die phenolischen Substanzen des Hopfens helfen bei der Krebsverhütung und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus… Sláinte !

Good things come to those who wait:

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