Archiv für Kategorie Werbespots

Zeit das Leben in Farbe zu geniessen

Der folgende Werbefilm ist eine weltweite Kampagne des bekannten Farbherstellers Imperial Chemical Industries Ltd., welcher bereits 1926 durch eine Fusion aus Brunner-Mond, Nobel Explosives, United Alkali Company und British Dyestuffs Corporation entstand. Lange Zeit war der Chemiekonzern so angesehen, dass eine in der britischen Geschäftswelt geachtete Person, den Ausdruck zu hören bekam er (oder natürlich sie) sei einfach „the chairman of ICI“. Gemeinsam mit DuPont entwickelte ICI, 1932 die weltbekannte Dulux-Farbe, welche praktisch überall auf der Welt erhältlich ist und in über 26 Länder auf vier Kontinenten produziert wird. Im Jahr 2007 übernahm dann das weltweit operierende Grossunternehmen AkzoNobel mit Sitz in den Niederlanden ICI für 8,05 Milliarden Pfund.

Das Ziel der aktuellen Unternehmensinitiative ist es graue Plätze wieder zurück in farbigen Lebensraum zu verwandeln, frei nach dem Motto: „Grey is out. Gloom is gone. It’s time to live our lives in colour.“ Ein edles Motiv, welches das Londoner Büro der Agentur Euro RSCG, zusammen mit dem preisgekrönten Regisseur Adam Berg zu einem sehr gelungenen zweiminütigen Zeitraffer-Werbefilm visualisiert hat. In über vier Wochen Drehzeit in Brasilien, Frankreich, Grossbritannien und Indien halfen zahlreiche freiwillige Einwohner mit, ihren Ort in über 120 verschiedene Farbnuancen zu tauchen und die Welt ein Stück weit zu verschönern. Eine gelungene Idee von einer grossartigen Agentur. Mehr Infos und laufend neue spanende Farbprojekte finden sich übrigens auch auf der Homepage der Kampagne unter http://www.letscolourproject.com

It’s time to live our lives in colour

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Fisch oder Flugzeug – Die Qual der Wahl

Als ich gerade im Begriff war einen kleinen Beitrag (Entschuldigung an die Fans an der Stelle wegen der langen Pause) über einen Viral der Hamburger Agentur Lukas Lindemann Rosinski (LLR) im Auftrag der Fluggesellschaft Germanwings zu schreiben, bin ich nicht nur auf EINE geniale Werbeidee gestossen - nein, gleich auf mehrere wirklich super Commercials und Marketingideen. Kein Wunder also wenn die, von ehemaligen JvM-Topleuten gegründete Hamburger Agentur erst kürzlich vom Jahrbuch der Werbung als beste Newcomer Agentur des Jahres 2009 gekürt wurde. Für M. C. Escher wäre es kein Problem, doch ich stecke nun sprichwörtlich in der Bredouille. Bereits die Homepage ist schön gemacht und es stellt sich die Frage schreibe ich nun doch lieber über den Fisch oder bleibe ich beim geplanten Beitrag zum Germanwings-Viral? Immerhin erzielte der in einem Flugzeug der Konkurrenz gedrehte frech-frische Germanwings-Viral bereits nach rund 24 Stunden knapp 80′000 Views auf Youtube. Kostengünstig rein durchs Internet verbreitet, war es eine spannende und clevere Kampagne mit maximalem Effekt zum minimalen Preis.

Der andere sehr witzige Spot ist leider noch nicht auf Youtube verfügbar. Er wurde vom hauseigenen Nachwuchsteam bestehend aus Annika Richter und Caroline Ellert konzipiert, umgesetzt und gewann auf Anhieb die silberne Flosse … ähm die silberne Klappe  natürlich ;) . Der Spot wurde in der Kategorie Nachwuchs Erster und gibt somit den jungen Werbekreativen die Möglichkeit in Cannes an den Young Lions 2010 ihr Können zu demonstrieren. Wir drücken jedenfalls die Daumen und überlassen die Wahl mal den Werbeblog-Fans: Was denkt ihr, welcher ist besser? Fisch oder Flugzeug?

Spot A Flugzeug : Flashmob im Flugzeug der Konkurrenz

Spot B Fisch: Verrückter Fisch

[ HIER ]

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Fruchtsaft bringt Licht ins Dunkle!

Hoch im Norden Kanadas pfeift den 3420 Personen im kleinen Städtchen Inuvik bei durchschnittlich -36° C um die Jahreszeit der eiskalte Wind um die Ohren. Wer bereits beim Lesen eine Jacke anziehen muss, sei gewarnt – es kommt noch Schlimmer. Im Winter herrschen dort nicht nur frostige Verhältnisse, auch die Sonne lässt kaum mehr blicken. Von Dezember bis Mitte Januar dauert die Polarnacht und rund 30 Tage ist kein einziger Lichtstrahl unseres Zentralgestirns mehr am Horizont zu sehen. Der ganze Ort versinkt in der Dunkelheit. Dieses Jahr aber kam alles anders, denn am 8. Januar 2010 brachte eines Morgens der zu Pepsi gehörende Fruchtsafthersteller Tropicana Canada im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkle. Die installierte arktische Wintersonne der speziellen Art war ein mit Helium gefüllter Ballon mit etwas mehr als 10 Metern Durchmesser. Erbaut von der französischen Firma Airstar, dient der Solarc-Ballon normalerweise dem grossräumigen Ausleuchten von Events oder der Notbeleuchtung von Katastrophengebieten. Im Inneren durch spezielle HMI-Halogenlampen ausgerüstet erreichte der Lichtballon mit insgesamt rund 40′000 Watt Leistung und rund 100′000 Lux Beleuchtungsstärke zumindest lokal tatsächlich sonnenähnliche Verhältnisse. Zeitgleich wurden an alle Haushalte und in den Warenhäusern Gratisproben des Tropicana Orangensaftes verteilt. Eine super PR-Idee und verdammt guter Start in den sonst eher trüben Winteralltag.

Das genial umgesetzte Marketing-Event wurde zum gelungenen Werbespot, sorgte für haufenweise Verlinkungen sowie Blogbeiträge und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Viral schlechthin. Hinter diesem bemerkenswerten Werbeeinfall steckt der kanadische Ableger der weltweit agierenden Agentur BBDO in Toronto. Das bereits 1925 zur Batten, Barton, Durstine & Osborn Company (kurz BBDO) fusionierte Unternehmen, entstand einst aus der 1891 in New York gegründeten Firma von George Batten und der Agentur Barton, Durstine & Osborn (kurz BDO) welche im Jahre 1919 an den Start ging. Heute gehört BBDO der amerikanischen Omnicom-Gruppe und ist nach eigenen Angaben das weltweit zweitgrösste Agenturnetzwerk der Welt. Gemäss aktuellstem Stand beschäftigt BBDO in 79 verschieden Länder und 287 Büros über 15′000 Mitarbeiter.

Der Beitrag in den Nachrichten dazu:

Brighter Mornings for Brighter Days, der Spot:

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Life is Live – Opus die wahre Geschichte

Wie bei allen historisch einschneidenden Momenten existieren oft verschiedenen Erzählungsversionen des einen und selben Ereignisses. Die offizielle Variante, wie es zu diesem Mitsing-Klassiker der österreichischen Band Opus gekommen ist, ist schnell erklärt. Anlässlich des 11-jährigen Bestehens hatte die noch junge Rockband ein spezielles Stück für ihre treuen Fans komponiert. Dieses wurde ganz am Ende der Veranstaltung im Oberwarter Stadion am 2. September 1984 zum Mitsingen gespielt. Zu diesem Zeitpunkt stieg aber das Aufnahmegerät aus und beinahe würde heute den Song vielleicht niemand mehr kennen. Wie der Zufall so will, kam es aber ganz anders. Einmal das Aufnahmeband ausgewechselt spielte Opus das Stück als Zugabe daraufhin gleich nochmal und die bereits euphorischen Anhänger sangen noch lauter und noch beherzter mit. Die Stimmung war ausgelassen und das Stück kam so, als live Version in das Album. Etwas Einzigartiges in der damaligen Musikgeschichte, denn die Fans wurden zu einem noch nie da gewesenen Grad mit in den Song einbezogen. Was heute üblich ist, revolutionierte damals möglicherweise das Musikbusiness und war Teil des Erfolges. Das Stück wurde ein riesen Hit, verkaufte sich millionenfach und wird auch heute noch, wenn es praktisch nonstop irgendwo auf der Welt zwischen Chile und Sibirien auf einer Radiostation gespielt wird mit der gleichen Inbrunst wie damals im Stadion mitgeträllert.

Trotzdem kann man nicht sicher sein, ob sich das Ganze nicht doch so abgespielt hat, wie der folgende TV-Werbespot der niederländischen Biermarke Bavaria zeigt – denkbar zumindest wäre es. Spass beiseite: bereits die Idee der Amsterdamer Agentur Selmore ist äussert amüsant. Gegründet wurde die vergleichsweise kleine aber feine Agentur im Jahre 2004 von den bekannten niederländischen Werbegrössen Diederick Hillenius (früher TWBA), Poppe van Pelt (früher TWBA), Michael Jansen (früher DDB) und Bas Korsten(früher DDB). Der lustige Spot gewann übrigens 2008 einen Epica Award.

Opus die wahre Geschichte

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Milch gegen morsche Bürohengst-Knochen

Ein interessantes Gedankenspiel zeigt uns der TV-Spot des Agrikultur-Büros Flandern (kurz VLAM). Ziel war es den Milchkonsum anzukurbeln. Anders als manch eine andere Werbung ist die Botschaft in diesem Spot, abgesehen von der Musik, ebenso dezent wie wirksam. Die im Fernsehen ausgestrahlte Werbung regt zweifelsfrei auch über die kurze Sendezeit hinaus zum Nachdenken an. Insbesondere in der heutigen Zeit, in der alle möglichst beschwerdelos noch älter werden wollen, sind frühzeitige Investitionen in einen nachhaltigen Lebensstil äusserst wichtig. Dazu gehört neben gesundem Essen und viel Bewegung auch mal ein Glas Milch, damit die Knochen trotz vieler Büroarbeit nicht all zu morsch werden.
Insgesamt eine sehr gut umgesetzte Kreatividee der belgischen Agentur Duval Guillaume mit Büros in Antwerpen, Brüssel und New York. Die mit rund 200 Personen grösste belgische Agentur wurde im Jahre 2006 von der Publicis Gruppe gekauft und hat am letztjährigen Lions International Advertising Festival in Cannes den Bronze-Löwen der Kategorie Film für diese Kampagne erhalten. Der Werbeblog gratuliert nachträglich und stösst passend mit einem Glas Milch an.

Got Melk?

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Oops I Stabbed You Again *sing*

Nach längerer Pause meldet sich der Werbeblog wieder zurück mit einer herrlich lustigen Werbung aus Südasien. In folgendem Clip sieht man was passiert, wenn indische Zirkusartisten mal keine Abendvorstellung haben. Genau – sie spielen statt wie andere Leute mit Karten lieber mit Wurfmessern. Klar kann das auch mal ins Auge gehen. Geworben wird dabei für ein Insektizid Aerosol gegen Mücken, denn die lästigen Viecher sind im malariageplagten Indien eine ernst zu nehmende Bedrohung. Heutzutage existieren Medikamente, die britischen Kolonialherren in Indien jedoch nutzten zur Therapie früher das Rindenextrakt Chinin. Dieses war im bitteren Tonicwater hoch dosiert enthalten und wurde demnach rege bereits zum Vorbeugen getrunken. Um den Geschmack zu verbessern, mischten sie das Getränk mit Gin, was der Legende zufolge die Geburtsstunde des Lieblingsgetränks der Queen-Mum und zum heutigen Gin-Tonic Kultdrink wurde.
Ausgedacht hat sich der witzige Spot die Zweigstelle Mumbai des JWT Agenturnetzwerks. Weltweit gehören über 200 Büros in 90 Ländern zum JWT-Network, welches mehr als 10′000 Marketing-Profis beschäftigt und erst kürzlich von der amerikanischen Adweek Fachzeitschrift zur Agentur des Jahres 2009 gewählt wurde. Zu ihren Auftragsgebern gehören die weltweit bekanntesten Firmen und ihre Kundenliste liest sich, mit Namen wie Unilever, Nestlé, Microsoft, Nokia, HSBC und Ford, mehr wie ein Standard and Poor’s Aktienindex der Top 100 global führenden Unternehmen.

Das könnte ins Auge gehen

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Bei Migros Zauberkünsten wird sogar Harry neidisch

migros-zaubererDiesen Spot hat in Liechtenstein und der Schweiz bestimmt bereits jeder mindestens ein Mal gesehen, aber keine Werbesammlung wäre vollständig ohne diesen lustigen Knüller. Bereits seit Sommer dieses Jahres liefert sich die sympathische Migros Frau und der leicht überforderte, aber nicht minder nette Strassenzauberer einen erbitterten Streetfight in puncto Zauberei, dass sogar Harry Potter neidisch wäre. Klar bleibt die Dame Gewinnerin, denn immerhin zieht sie dem verdutzten Strassenzauberer nicht nur eine Klobürste aus der Nase sondern zapft auch noch ein Drink daraus. Bei genauerer Betrachtung wäre ja die umgekehrte Reihenfolge marginal hygienischer, aber sehen wir einmal von den unbedeutenden Details ab. Zumal der einzige Zaubertrick, den unsereiner beherrscht ganz klar derjenige mit der Schiebetür wäre. Das Schweizer Büro (Jung von Matt/Limmat) der 1991 in Hamburg gegründeten Jung von Matt Agentur mit weltweit rund 850 Mitarbeitern, wollte aber mit dem gelungenen Spot nicht zum Jobwechsel anregen, sondern im Grunde das gute Preisleistungsverhältnis der Migros Genossenschaft ins Zentrum rücken. Schliesslich zaubert sie ihm ja für nur eine Münze die ganze Papiertüte voll. Ein Kernwert der Genossenschaft, der seit jeher zum Image der Schweizer Traditionsmarke gehört. Insgesamt ein sehr witziger, gut umgesetzter und spannend vertonter Spot, welcher auch bildlich gut den Charme eines kleinen Städtchens einfängt. Dank der gelungenen Werbung schafft das 1977 komponierte Lied von El Pasador „Amada Mia, Amore Mio“ sogar die vierte Woche in Folge ein Comeback in die Single-Charts und klettert auf Platz 66.
Besten Dank an dieser Stelle an Raphaela Reichlin, welche mir diesen cleveren Spot empfohlen hat.

Migros zabert was in die Tüte

  • Special Thanks to: Raphaela Reichlin für den Hinweis auf diesen Spot
  • Name: Migros Zauberer (2009)
  • Auftraggeber: Migros Genossenschaft ( http://www.migros.ch )
  • Zuständige Agentur: Jung von Matt/Limmat ( http://www.jvm.ch )
  • Musik: El Pasador – Amada Mia, Amore Mio
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In der Kürze liegt die Würze

maggi-werbeplakat-altOder wäre in der Ruhe liegt die Kraft(brühe) der bessere Titel? Wie auch immer: Witzig, frech und doch verspielt – dieser Spot hatte von Anfang an das Talent zum gelungenen Viral. Er gewann zahlreiche Awards und schaffte es dann sogar als Kino-Commercial in die Säle. Doch das allzu explizite Statement des sichtlich entnervten Familienvaters dieser gutbürgerlichen Vorzeigefamilie, bei dem sogar die Uhr aufhört zu ticken, war dann dem traditionsbewussten Unternehmen Maggi doch zu heiss für die Hauptsendezeit im TV. Eigentlich schade denn der Maggi-Werbefilm der ohne viel Worte auskommt, wäre im Vergleich zu manch einer Handy-Klingelton-Werbung geradezu eine echte Wohltat für die strapazierten Ohren. Kreiert wurde der lustige Spot mit dem nicht gerade zungenfertigen Ehemann von der Frankfurter Agentur Publicis welche zu der gleichnamigen bekannten Publicis Groupe S.A. gehört. Die weltbekannte Lebensmittelmarke Maggi von Nestlé wurde 1872 vom Schweizer Julius Maggi gegründet (ein interessanter Artikel dazu aus der NZZ). Später arbeitete Maggi mit dem Arzt Fridolin Schuler zusammen, wobei ihr gemeinsames Ziel die Verbesserung der der Ernährungsbedingungen für die arbeitende Bevölkerung war. Diese substituierten eine warme Mahlzeit leider allzu oft mit billigem Fuseln und die daraus resultierenden Mangelerscheinungen führten zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen. Die Lösungen waren schnell zubereitete, warme sowie preisgünstige Mahlzeiten auf Gemüsebasis, was bereits kurze Zeit nach der Einführung ein Renner wurde und die Ausgangslage zum heute bekannten Convenience-Food darstellt. Besten Dank an der Stelle auch an Julia B. (follow Julia on Twitter) welche diesen Clip empfohlen hat.

En gueta!

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Kaffee trinken rettet Leben

nespresso-kapseln

Seit Neustem wissen wir: Kaffee ist entgegen fälschlichen Annahmen nicht gesundheitsschädigend sondern sogar überaus gesundheitsfördernd. Das anregende Heissgetränk, welches bereits im 15. Jahrhundert in Äthiopien, in Persien und im Osmanischen Reich getrunken wurde, ist nicht nur gut gegen Diabetes und Alzheimer, sondern senkt gemäss einer aktuellen japanischen Langzeitstudie auch das Darmkrebsrisiko um 56 % ( Quelle: Deutsches Grünes Kreuz ). Doch dies war nicht gemeint. Viel mehr ist die Rede vom neusten Nespresso Spot. Die mit Gentleman Clooney wie immer sehr humorvolle Werbung für das Edelkaffeesystem des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé, zeigt wie der himmlische Genuss Leben retten kann. Hinter diesem gelungenen Werbefilm, der zur Zeit auch in den Kinosälen gezeigt wird, steckt das Pariser Büro der 1902 gegründeten und 1930 fusionierten amerikanischen Agentur McCann Erickson. Das heute zu den weltweit führenden Agenturen gehörende Unternehmen ist Teil der Interpublic Gruppe welche nach eigenen Angaben weltweit in über 100 Ländern aktiv ist, mehr als 40′000 Marketing-Professionals beschäftigt und vergangenes Jahr knapp 7 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert hat. Übrigens erzielte der Pionier für den 1986 erstmals eingeführten portionierten Spitzenkaffee, im Vorjahr einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Schweizer Franken, beschäftigt allein in der Nespresso-Sparte 2′500 Mitarbeiter und erzielte bei den Kaffeemaschinen einen Marktanteil von stolzen 17,1 %. Kein Wunder, denn als ambitionierter Kaffeeliebhaber (so ca. 8 Tassen aufwärts täglich und JA ich habe noch Blut im Koffeinkreislauf  ;) ) sei gesagt: Die Nespresso Sorten sind als Kapsel nicht nur praktisch sondern wirklich sehr lecker!

George Clooney im Himmel

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Flauschige Pink Power Bunnys

duracellWie viel Power hinter Crowdsourcing steckt, wissen wir spätestens seit Wikipedia. Der folgende Spot des Pariser Büros der internationalen Werbeagentur Ogilvy & Mather zeigt eine ebenso eindrückliche Variante davon. Die seit 1989 zum börsenkotierten Agenturennetz WWP gehörende Ogilvy-Gruppe landet regelmässig unter den Top Rängen was die Kreativität angeht, und wurde 1948 in New York durch den 1999 leider verstorbenen David Ogilvy gegründet. Die Französische Ogilvy Filiale hatte die schwierige Aufgabe das legendäre, seit 1973 trommelnde, Duracell-Bunny durch eine aktuelle Version zu ersetzen, dabei aber trotzdem nicht den Wiedererkennungscharakter des Kulthäschens zu vernachlässigen. Dies gelang ihnen sichtlich im spektakulär umgesetzten computeranimierten Werbevideo, bei dem sogar die einzelnen im Winde wehenden Bunnyhärchen sichtbar sind. Entstanden ist der originelle Duracell Spot zusammen mit der Pariser Digital-Art-Community Pleix und der musikalischen Untermalung des kanadischen Apollo Studios in Montreal, die eigens dazu einen fetzigen Powersong komponiert haben.

Pink Power Bunnys

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