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Browser-Speed-Tests der besonderen Art

Internet Browser gibt es zwischenzeitlich, (passend zur Sommerzeit) wie Sand am Meer und demnach immer einfallsreicher solle auch die Werbung dafür sein. War die Internetzugangssoftware im grauen Internetsteinzeitalter noch vorinstalliert, wird mit jedem Windowsupdate die Auswahl grösser. Firefox, Safari und Chrome kennen auch eingefleischte Internet-Explorer-Nutzer zumindest bei Namen, aber Hand aufs Herz und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, wer kennt schon die Webbrowser: Dillo, Iceweasel oder Orca. Genau so wollte Google mit ihrem 2008 lancierten Browser Chrome nicht enden und beauftragte das New Yorker Büro der britischen Agentur BBH (Bartle Bogle Hegarty) mit einem aussergewöhnlichen Geschwindigkeitstest. Die 1982 von John Bartle, Nigel Bogle und John Hegarty gegründete Agentur mit weltweit sechs grossen Büros und über 928 Mitarbeitern, war übrigens eine der ersten Agenturen welche in der virtuellen Second Life Computerwelt präsent waren. Zudem sind sie neben dem witzig gemachten Youtube-Viral für den schnellen Google Browser auch für die Levi’s Kultfigur Flat Eric verantwortlich – ja genau das gelbe Vieh im Auto aus der TV-Werbung. Der Werbeblog meldet sich zurück und wünsch viel Spass beim Browsen.

 

Making of Google Chrome Speed Tests:

Google Chrome Speed Tests Youtube-Viral:

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Strahlende Weihnachten

mikrowelleDer folgende geniale Weihnachts-Viral stammt von der Londoner Agentur AKQA und war 2008 als Eigenpromotion und Festtagsgruss gedacht. Offen ist, ob die Macher des Spots nachher selbst in saftigem Hulk-Grün geleuchtet haben wie eine Weihnachtsdeko oder ob die Mikrowellen gut abgeschirmt waren. Mit meiner vorerst noch nicht abgeschlossenen Familienplanung wäre ich zwar gerne dabei gewesen, hätte jedoch in keinem Fall ohne Bleischürze mit den Mikrowellenprogrammierern oder dem Kameramann getauscht ;) . Die Agentur mit Zungenbrechername welche hinter der kreativen Idee steckt, wurde 1995 in London von Ahmed Ajaz, Hilton James, Norris-Jones Dan und Treagus Matthew unter dem Namen Digital Marketing Ltd. gegründet. Später ging sie mit der weltweit bekannten Management Consulting Firma Accenture eine strategische Allianz ein und fusionierte 2001 mit der Werbeagentur Citron Haligman Bedecarré aus San Francisco. Heute zählt die im interaktiven Digitalmarketing tätige Agentur über 750 Mitarbeiter und hat Büros in Washington, New York, London, Amsterdam und Shanghai ( 上海 ). Interessant ist übrigens, dass AKQA zusammen mit Microsoft die grafische Benutzeroberfläche ( GUI ) für die Xbox 360 programmiert hat.

Den Weihnachtsspot der Agentur lässt man am besten selbst wirken. Erkannt was für ein Lied es ist?

Mikrowellen Weihnachtslied

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Flauschige Pink Power Bunnys

duracellWie viel Power hinter Crowdsourcing steckt, wissen wir spätestens seit Wikipedia. Der folgende Spot des Pariser Büros der internationalen Werbeagentur Ogilvy & Mather zeigt eine ebenso eindrückliche Variante davon. Die seit 1989 zum börsenkotierten Agenturennetz WWP gehörende Ogilvy-Gruppe landet regelmässig unter den Top Rängen was die Kreativität angeht, und wurde 1948 in New York durch den 1999 leider verstorbenen David Ogilvy gegründet. Die Französische Ogilvy Filiale hatte die schwierige Aufgabe das legendäre, seit 1973 trommelnde, Duracell-Bunny durch eine aktuelle Version zu ersetzen, dabei aber trotzdem nicht den Wiedererkennungscharakter des Kulthäschens zu vernachlässigen. Dies gelang ihnen sichtlich im spektakulär umgesetzten computeranimierten Werbevideo, bei dem sogar die einzelnen im Winde wehenden Bunnyhärchen sichtbar sind. Entstanden ist der originelle Duracell Spot zusammen mit der Pariser Digital-Art-Community Pleix und der musikalischen Untermalung des kanadischen Apollo Studios in Montreal, die eigens dazu einen fetzigen Powersong komponiert haben.

Pink Power Bunnys

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Monopoly City Streets – ein gelungener und spassiger PR-Coup

monopoly

Einer der bisher wohl gelungensten PR-Coups dieses Jahres landete die mehrfach in Cannes ausgezeichnete Interactive Media Agentur Tribal DDB London, im Auftrag des US-amerikanischen Spielherstellers Hasbro. Im Jahre 1923 von den Gebrüdern Henry Hassenfeld und Helal Hassenfeld gegründet (kurz den Has Bro’s) wurde aus dem einstigen Familienbetrieb für Schulmaterialien einer der grössten Spielwarenkonzerne. Durch stetiges Wachstum und zahlreiche Akquisitionen, unter denen sich auch der frühere Verleger des Monopoly-Brettspiels (Parker) befand, konnte sich die Hasbro Inc. gut positionieren. Zusammen mit Google Maps programmierte die Interctive Media Agentur mit imposantem Portfolio (Pepsi, Nike, VW, Starbucks) ein Online-Monopoly, bei dem real existierende Strassen,  virtuell gekauft und bebaut werden können. Das kostenlose, rund um den Globus zugängliche Online-Spiel Monopoly City Streets war, obwohl es offiziell nur sehr wenig beworben wurde, lange vor dem Launch in aller Munde. Als nach monatelangen Tests dann, in der Nacht vom 9./10. September 2009, der offizielle Spielbetrieb aufgenommen wurde, glühten die Server förmlich. Gemäss eigenen Angaben auf dem dazu eingerichteten Google-Blog, waren die Server mit 1,7 Millionen Nutzer am ersten Tag hoffnungslos überlastet, weswegen mit langen Ladezeiten zu rechnen war. Vorerst unklar ist zudem, ob das bis zum 10. Januar 2010 dauernde Spiel nach den Servererweiterungen neu gestartet wird oder die bereits bebauten Gebäude erhalten bleiben.

Spielüberblick als Video:

werbeblog-büros

Virtueller Monopoly Start-up in Liechtenstein

Nichtsdestotrotz konnte sich der Werbeblog eine Strasse in Vaduz sichern und für 1,6 Millionen M-Dollar (ein Schnäppchen) das erste Liechtensteiner Monopoly-Bürohaus im Herzen der Hauptstadt errichten.

 

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An ad like no other

sony-ballsDer Sony Slogan „like no other“ (am kreativsten übersetzt mit „lecke keinen Otter“ Quelle: Tagesanzeiger) passt für die künstlerischen Werbespots der Sony Bravia LCD-Geräte wie die Faust aufs Auge. Keine anderen Spots überzeugen zurzeit mit noch mehr kreativem Freiraum und aussergewöhnlichen Ideen. Der Urvater der Public Art Spot-Serie, die aus dem Werbealltag nicht mehr wegzudenken ist und gänzlich ohne Computereffekte auskommt, wurde 2005 in den markanten Hangstrassen der einstigen Goldgräberstadt San Francisco aufgenommen. In 2 Tagen drehte der dänische Regisseur Nicolai Fuglsig mit 23 Kameraleuten, im Auftrag der britischen Werbeagentur Fallon und der japanischen Unterhaltungselektronik-Marke Sony den tollen Werbespot und schüttete dabei 250′000 Flummis die Hänge runter. Musikalisch untermalt wird der poetisch schöne TV- und Kino-Spot, der im Jahre 2006 den goldenen Löwen in Cannes gewann, durch den schwedischen Crooner mit argentinischen Wurzeln José Gonzales.

250′000 Flummi’s:

Das Making-of:

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Osterspot Teil 2 : Viele, viele bunte Bunnys

Für diesen Sony Werbespot hat die bekannte Agentur Fallon UK nach San Francisco, Miami und Glasgow nun auch in New York zugeschlagen. Am 7. Oktober 2007, also bereits ein Weilchen her, haben über 40 Animatoren in 3 Wochen Choreografiearbeit und mit 2,5 Tonnen Knetmasse rund 200 Play-Doh Bunnys in den schillerndsten Farben modelliert. Die 10 Zentimeter bis 10 Meter grossen Hasen wurden anschliessend in den Strassen von New York ausgesetzt und per Stop-Motion Verfahren animiert (so wie es aus den Wallace & Gromit Filmen bekannt ist). Für den 60 Sekunden BRAVIA-Werbespot, der in puncto Kreativität nahezu alles andere in den Schatten stellt, wurden ca. 100’000 Einzelbilder geschossen und zu einem Film zusammengesetzt. Was könnte zu den herzlichen Werbeblog-Osterwünschen besser passen als ein solch aussergewöhnlicher Spot, mit gleich tonneweise Ostersymbolik.

Eine witzige Anekdote an der Stelle ist übrigens, dass verschiedene Theorien existieren weshalb Hasen heutzutage ein allgemein bekanntes Ostersymbol darstellen. Eine davon ist, dass Ostereier bereits früher gerne bemalt wurden, wobei ein beliebtes Motiv dabei das traditionell christliche Osterlamm war. Wurde es ungenau gezeichnet, glich es auf den ersten Blick fast mehr einem liegenden Häschen. Nach und nach wurden die Ohren des Lämmchens immer länger, die Konturen verschwommener und das schlecht gezeichnete Osterlamm wurde quasi zum Ururgrossvater des heutigen Osterhasen.

Hier folg der sehenswerte BRAVIA-Werbespot mit anschliessendem Making of:

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Osterspot Teil 1 : Heisses Bunny liebt rhythmische Bewegungen

Ha ertappt – Sex sells! Zugegeben, der Titel mag leicht irreführend sein, aber auch gute Werbung spielt mit Vorurteilen, falschen Erwartungen und überrascht die Betrachter immer wieder neu. Wie beispielsweise die harmlos wirkenden, zum Osterfest passenden Plüschindividuen des folgenden Clips, die erst bei der passenden Musik ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen. Abgezielt hat das deutsche Car-Multimedia Unternehmen Blaupunkt, welches bis Ende 2008 zu Bosch gehörte und dann an die Aurelius AG verkauft wurde, vor allem auf die jüngere Generation von Autofans, Tuning-Community und Musikliebhabern. So wurde der mehrfach ausgezeichnete Spot mehrheitlich in den Kinos und auf dem Musiksender MTV gezeigt. Ein ideales Medium, welches fast die Hälfte aller europäischen Haushalte und über 70% der 15-34-Jährigen erreicht. Ausgedacht hat sich der witzige Spot die 1980 gegründete Stuttgarter Werbeagentur Wensauer & Partner. Den eigenen Angaben zufolge waren aber insbesondere die damals dort beschäftigten Roland Schwarz und Stefan Springer an der Produktion beteiligt. Diese haben dann im Jahr 2007 zusammen unter dem Namen Schwarzspringer ( http://www.schwarzspringer.de ) ihre eigene Agentur auf die Beine gestellt.

Und hier der lustige Clip von Blaupunkt:

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Erster Beitrag – Sony Foam City

Lange habe ich mir überlegt, welche Werbung mein erster Eintrag wird. Mein momentaner Favorit hat das Rennen gemacht. Dieser Werbespot ist von A bis Z sehr clever inszeniert. Gedreht wurde Werbespot in den Strassen von Miami, wo sich Anwohner, Besucher und Statisten in rund 450 Millionen Liter Schaum tummeln konnten.

Das Making of:

Dabei wurden 200 Anwohner mit Sony Kameras ausgerüstet und anschliessend einfach dabei gefilmt hat, wie sie Bilder vom Event schiessen. Dies konnte natürlich später zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Die zahlreichen, durch den Grossevent angelockten Besucher, bescherten Sony ein Haufen kostenlose Zusatzwerbung (Buzz-Marketing, Viral-Marketing). Insgesamt ist diese Werbung nicht nur kreativ, genial und einfach sondern auch sympathisch authentisch. Durch die sehr schöne Bildwahl sowie der eigens für den Spot komponierten Musik weckt die Werbung positive Emotionen und ist ein ausgezeichnetes Beispiel für einen rundum gelungene Marketingidee.

Der fertige Spot:

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