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Ein magischer Coca-Cola-Automat steht in der Schulmensa

Als der Pharmazeut John Pemberton um 1885, herkömmlichen Wein mit Cola-Nüssen und Koka-Blättern versetzte, wollte er ursprünglich ein Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen zusammenbrauen. Bereits aufgrund der Ingredienzen dürfte er dabei, zumindest hinsichtlich Letzterem, recht erfolgreich gewesen sein. Als während der Prohibition 1886 in Atlanta der Handel von Alkoholika gesetzlich verboten wurde war Pemberton gezwungen den Wein aus dem Rezept zu entfernen und das vorerst noch grüne Coca-Cola wurde (wie so oft) durch Zufall erfunden. Heute ist der koffein- und kohlensäurehaltige Softdrink das meistverkaufte Erfrischungsgetränk und Coca-Cola eine der wertvollsten Marken dieser Welt. Gemäss eigenen Angaben soll der Drink zwischenzeitlich in rund 200 Ländern rund um den Globus verkauft werden und dürfte somit das am einfachsten erhältliche internationale Markenprodukt darstellen. Bereits seit jeher eng mit der amerikanischen Lebenskultur verknüpft, wird auch umgekehrt von einem massgeblichen Einfluss der Coca-Cola Werbung auf den American Way of Life ausgegangen. Andy Warhol hat nicht nur die legendären Cola-Flaschen gezeichnet  sondern auch folgendes zu diesem Zusammenhang aufzeigt: „What’s great about this country is that America started the tradition where the richest consumers buy essentially the same things as the poorest. You can be watching TV and see Coca-Cola, and you know that the President drinks Coke, Liz Taylor drinks Coke, and just think, you can drink Coke, too. A Coke is a Coke and no amount of money can get you a better Coke than the one the bum on the corner is drinking. All the Cokes are the same and all the Cokes are good. Liz Taylor knows it, the President knows it, the bum knows it, and you know it.“

Neben der alljährlichen Weihnachtskampagne mit den durchs ganze Land cruisenden und hell beleuchteten Coca-Cola-Trucks momentan präsent, ist die aktuellste Kampagne der Happiness Factory Reihe bei dem jeweils ein Blick ins magische Innere der Coca-Cola Automaten gewährt wird:

Wie so etwas in echt aussehen würde, zeigt dabei die Full-Service-Agentur für interaktives Marketing Definition 9 mit Sitz im Glücksspiel-Mekka Atlanta. Sie haben kurzerhand einen sehr speziellen Coca-Cola Automaten in einen nahegelegenen College-Campus gepackt und das Ganze gefilmt. Es wurde ein cleverer Viral und gelungener PR-Coup daraus mit über 80′000 Views innerhalb von 48 Stunden, welcher subil-sympathisch das Happiness-Werbekonzept nachhaltig unterstreicht.

Coca-Cola bringt Freude in die Schule

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Investieren in den Spass-Index

puma-indexIn Krisenzeiten stellt sich nicht nur die Frage nach glaubwürdiger Kommunikation, wie sie am 28. Oktober 2009 zum 16. Schweizer PR-Symposium eingehend diskutiert wird, sondern immer auch die nach dem optimalen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg in die Börse. Doch wer sich nun den Kopf zerbricht ob er die Gelegenheit nutzen möchte um ein paar günstige UBS-Aktien zu kaufen, oder lieber abwartet, ist bestimmt nicht alleine. Oder wie es der leider verstorbene Börsenguru André Kostolany auf den Punkt bringt: “Wenn die Börsenspekulation so leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant”. Eine Investition in den PUMA Index lohnt sich aber auch in Krisenzeiten alle Mal. In den nächsten Tagen lanciert der deutsche Sportartikelhersteller PUMA in Zusammenarbeit mit der Agentur DROGA5 den witzigen Börsenticker, bei dem man sich nur über steigende, sondern auch über fallende Kurse freut. Das Grundprinzip ist clever und schnell erklärt: Fällt der Kurs vom amerikanischen DOW, deutschen DAX oder dem australischen Standard & Poor’s ASX 200 Aktienindex fallen auch die Hüllen der passenden sexy Models. Der Liveticker von der Agentur mit Büros in New York und Australien ist bald unter http://theindex.puma.com entweder als Realtime-Website oder iPhone Applet verfügbar. Für die weiblichen Investorinnen steht natürlich auch eine Version mit männlichen Models zur Verfügung. Wobei wir in dieser Hinsicht auf das Urteilsvermögen unserer weiblichen Werbeblogfans angewiesen sind und uns über ein fachkundiges Feedback freuen würden, ob auch dort der Anblick für die fallenden Kurse entschädigt.

Heisser PUMA Index Börsenticker:

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Monopoly City Streets – ein gelungener und spassiger PR-Coup

monopoly

Einer der bisher wohl gelungensten PR-Coups dieses Jahres landete die mehrfach in Cannes ausgezeichnete Interactive Media Agentur Tribal DDB London, im Auftrag des US-amerikanischen Spielherstellers Hasbro. Im Jahre 1923 von den Gebrüdern Henry Hassenfeld und Helal Hassenfeld gegründet (kurz den Has Bro’s) wurde aus dem einstigen Familienbetrieb für Schulmaterialien einer der grössten Spielwarenkonzerne. Durch stetiges Wachstum und zahlreiche Akquisitionen, unter denen sich auch der frühere Verleger des Monopoly-Brettspiels (Parker) befand, konnte sich die Hasbro Inc. gut positionieren. Zusammen mit Google Maps programmierte die Interctive Media Agentur mit imposantem Portfolio (Pepsi, Nike, VW, Starbucks) ein Online-Monopoly, bei dem real existierende Strassen,  virtuell gekauft und bebaut werden können. Das kostenlose, rund um den Globus zugängliche Online-Spiel Monopoly City Streets war, obwohl es offiziell nur sehr wenig beworben wurde, lange vor dem Launch in aller Munde. Als nach monatelangen Tests dann, in der Nacht vom 9./10. September 2009, der offizielle Spielbetrieb aufgenommen wurde, glühten die Server förmlich. Gemäss eigenen Angaben auf dem dazu eingerichteten Google-Blog, waren die Server mit 1,7 Millionen Nutzer am ersten Tag hoffnungslos überlastet, weswegen mit langen Ladezeiten zu rechnen war. Vorerst unklar ist zudem, ob das bis zum 10. Januar 2010 dauernde Spiel nach den Servererweiterungen neu gestartet wird oder die bereits bebauten Gebäude erhalten bleiben.

Spielüberblick als Video:

werbeblog-büros

Virtueller Monopoly Start-up in Liechtenstein

Nichtsdestotrotz konnte sich der Werbeblog eine Strasse in Vaduz sichern und für 1,6 Millionen M-Dollar (ein Schnäppchen) das erste Liechtensteiner Monopoly-Bürohaus im Herzen der Hauptstadt errichten.

 

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Der wohl grösste Kugelschreiber der Welt

iQ-FontWas passiert wenn man einer Gruppe von Designern einen Toyota iQ zur Verfügung stellt, einem überzeugenden Automobilsportler die wertvollen Schlüssel in die Hand drückt, ihnen zudem einen leer stehenden Hangar überlässt und an der Decke eine Kamera installiert? Genau – viel Fun und der wohl grösste Kugelschieber der Welt zeichnet eine einzigartige neue Computerschriftart, die es unter http://www.iqfont.com kostenlos zum Herunterladen gibt. Dass Fahrkönnen bekanntlich eine Kunst ist sieht man nicht nur auf der überladenen Autostrada nach Milano, sondern auch an diesem gelungenen PR-Coup der Belgischen Agentur Brussel Happiness. Dabei entwarfen zwei Typografen die Schrift, welche der Profi-Rennfahrer Stefan van Campenhoudt präzise nachschleuderte. Die farbigen Punkte auf dem Dach, des sichtlich sportlichen Toyota Kleinwagens, dienen nicht dem Twister spielen in den Fahrpausen, sondern der Bewegungsaufzeichnung per Kameratracking. Diese Bewegungen wurden anschliessend digitalisiert und in den stylishen iQ-Computerfont umgewandelt. Mit vergleichsweise wenig Mitteln, etwas Schönes und Nützliches, kostenlos der Allgemeinheit bereitgestellt und dabei viel Aufmerksamkeit rausgeholt – so muss cleveres Werbeblog-Marketing sein!

Making-of iQ-Font:

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