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Research ist sexy – Volvo schmeisst fünf wilde Partys

Research ist sexy, dies versuchte uns bereits unser genialer Marktforschungsprofessor zu beweisen und seine Jünger somit zur dunklen Seite der Marketingmacht zu führen. Hätte er uns damals diese Kampagne gezeigt, wir hätten es schneller eingesehen. Das folgende Ambient-Media-Event wurde dabei von der, im digitalen Bereich tätigen Sparte (Euro RSCG 4D) der höchst kreativen, weltweit tätigen Fullservice-Agentur Euro RSCG für das neuste Volvo-Modell entwickelt. Ziel war es den stylishen S60 von seiner rebellischen Seite zu zeigen. Dazu initialisierte Euro RSCG 4D das Subject60-Projekt, eine Serie von fünf Partys in Berlin, London, Milano, Paris und Madrid mit dem Blogger Facehunter und der Sängerin Lykke Li. Das Event hatte es faustdick hinter den Ohren. Bereits um an die Party zu kommen, wurden keine klassischen Einladungen verschickt, sondern eine Schnitzeljagd quer durch die jeweiligen Städte organisiert. Die begehrten Zugangsschlüssel waren gut versteckt und mussten zuerst gefunden werden.

Die Videoeinladung zur Party:

Doch auch die Fete selbst war alles andere als gewöhnlich und im Grunde nur ein Vorwand für eine gross angelegte Verhaltensstudie, in der es darum ging, Europas unartigste Stadt zu erküren. Daraus ergaben sich in fünf Wochen insgesamt 3062 Versuchsteilnehmer, welche an total 35 Experimenten teilnahmen. Die gesamte Studie kann übrigens HIER heruntergeladen werden. Eine super Idee um den neusten Volvo beim jungen Publikum optimal zu positionieren, clever und smart durchdacht. I LIKE!

Forschung mal anders:

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Browser-Speed-Tests der besonderen Art

Internet Browser gibt es zwischenzeitlich, (passend zur Sommerzeit) wie Sand am Meer und demnach immer einfallsreicher solle auch die Werbung dafür sein. War die Internetzugangssoftware im grauen Internetsteinzeitalter noch vorinstalliert, wird mit jedem Windowsupdate die Auswahl grösser. Firefox, Safari und Chrome kennen auch eingefleischte Internet-Explorer-Nutzer zumindest bei Namen, aber Hand aufs Herz und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, wer kennt schon die Webbrowser: Dillo, Iceweasel oder Orca. Genau so wollte Google mit ihrem 2008 lancierten Browser Chrome nicht enden und beauftragte das New Yorker Büro der britischen Agentur BBH (Bartle Bogle Hegarty) mit einem aussergewöhnlichen Geschwindigkeitstest. Die 1982 von John Bartle, Nigel Bogle und John Hegarty gegründete Agentur mit weltweit sechs grossen Büros und über 928 Mitarbeitern, war übrigens eine der ersten Agenturen welche in der virtuellen Second Life Computerwelt präsent waren. Zudem sind sie neben dem witzig gemachten Youtube-Viral für den schnellen Google Browser auch für die Levi’s Kultfigur Flat Eric verantwortlich – ja genau das gelbe Vieh im Auto aus der TV-Werbung. Der Werbeblog meldet sich zurück und wünsch viel Spass beim Browsen.

 

Making of Google Chrome Speed Tests:

Google Chrome Speed Tests Youtube-Viral:

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Fisch oder Flugzeug – Die Qual der Wahl

Als ich gerade im Begriff war einen kleinen Beitrag (Entschuldigung an die Fans an der Stelle wegen der langen Pause) über einen Viral der Hamburger Agentur Lukas Lindemann Rosinski (LLR) im Auftrag der Fluggesellschaft Germanwings zu schreiben, bin ich nicht nur auf EINE geniale Werbeidee gestossen - nein, gleich auf mehrere wirklich super Commercials und Marketingideen. Kein Wunder also wenn die, von ehemaligen JvM-Topleuten gegründete Hamburger Agentur erst kürzlich vom Jahrbuch der Werbung als beste Newcomer Agentur des Jahres 2009 gekürt wurde. Für M. C. Escher wäre es kein Problem, doch ich stecke nun sprichwörtlich in der Bredouille. Bereits die Homepage ist schön gemacht und es stellt sich die Frage schreibe ich nun doch lieber über den Fisch oder bleibe ich beim geplanten Beitrag zum Germanwings-Viral? Immerhin erzielte der in einem Flugzeug der Konkurrenz gedrehte frech-frische Germanwings-Viral bereits nach rund 24 Stunden knapp 80′000 Views auf Youtube. Kostengünstig rein durchs Internet verbreitet, war es eine spannende und clevere Kampagne mit maximalem Effekt zum minimalen Preis.

Der andere sehr witzige Spot ist leider noch nicht auf Youtube verfügbar. Er wurde vom hauseigenen Nachwuchsteam bestehend aus Annika Richter und Caroline Ellert konzipiert, umgesetzt und gewann auf Anhieb die silberne Flosse … ähm die silberne Klappe  natürlich ;) . Der Spot wurde in der Kategorie Nachwuchs Erster und gibt somit den jungen Werbekreativen die Möglichkeit in Cannes an den Young Lions 2010 ihr Können zu demonstrieren. Wir drücken jedenfalls die Daumen und überlassen die Wahl mal den Werbeblog-Fans: Was denkt ihr, welcher ist besser? Fisch oder Flugzeug?

Spot A Flugzeug : Flashmob im Flugzeug der Konkurrenz

Spot B Fisch: Verrückter Fisch

[ HIER ]

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Fruchtsaft bringt Licht ins Dunkle!

Hoch im Norden Kanadas pfeift den 3420 Personen im kleinen Städtchen Inuvik bei durchschnittlich -36° C um die Jahreszeit der eiskalte Wind um die Ohren. Wer bereits beim Lesen eine Jacke anziehen muss, sei gewarnt – es kommt noch Schlimmer. Im Winter herrschen dort nicht nur frostige Verhältnisse, auch die Sonne lässt kaum mehr blicken. Von Dezember bis Mitte Januar dauert die Polarnacht und rund 30 Tage ist kein einziger Lichtstrahl unseres Zentralgestirns mehr am Horizont zu sehen. Der ganze Ort versinkt in der Dunkelheit. Dieses Jahr aber kam alles anders, denn am 8. Januar 2010 brachte eines Morgens der zu Pepsi gehörende Fruchtsafthersteller Tropicana Canada im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkle. Die installierte arktische Wintersonne der speziellen Art war ein mit Helium gefüllter Ballon mit etwas mehr als 10 Metern Durchmesser. Erbaut von der französischen Firma Airstar, dient der Solarc-Ballon normalerweise dem grossräumigen Ausleuchten von Events oder der Notbeleuchtung von Katastrophengebieten. Im Inneren durch spezielle HMI-Halogenlampen ausgerüstet erreichte der Lichtballon mit insgesamt rund 40′000 Watt Leistung und rund 100′000 Lux Beleuchtungsstärke zumindest lokal tatsächlich sonnenähnliche Verhältnisse. Zeitgleich wurden an alle Haushalte und in den Warenhäusern Gratisproben des Tropicana Orangensaftes verteilt. Eine super PR-Idee und verdammt guter Start in den sonst eher trüben Winteralltag.

Das genial umgesetzte Marketing-Event wurde zum gelungenen Werbespot, sorgte für haufenweise Verlinkungen sowie Blogbeiträge und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Viral schlechthin. Hinter diesem bemerkenswerten Werbeeinfall steckt der kanadische Ableger der weltweit agierenden Agentur BBDO in Toronto. Das bereits 1925 zur Batten, Barton, Durstine & Osborn Company (kurz BBDO) fusionierte Unternehmen, entstand einst aus der 1891 in New York gegründeten Firma von George Batten und der Agentur Barton, Durstine & Osborn (kurz BDO) welche im Jahre 1919 an den Start ging. Heute gehört BBDO der amerikanischen Omnicom-Gruppe und ist nach eigenen Angaben das weltweit zweitgrösste Agenturnetzwerk der Welt. Gemäss aktuellstem Stand beschäftigt BBDO in 79 verschieden Länder und 287 Büros über 15′000 Mitarbeiter.

Der Beitrag in den Nachrichten dazu:

Brighter Mornings for Brighter Days, der Spot:

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Ein magischer Coca-Cola-Automat steht in der Schulmensa

Als der Pharmazeut John Pemberton um 1885, herkömmlichen Wein mit Cola-Nüssen und Koka-Blättern versetzte, wollte er ursprünglich ein Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen zusammenbrauen. Bereits aufgrund der Ingredienzen dürfte er dabei, zumindest hinsichtlich Letzterem, recht erfolgreich gewesen sein. Als während der Prohibition 1886 in Atlanta der Handel von Alkoholika gesetzlich verboten wurde war Pemberton gezwungen den Wein aus dem Rezept zu entfernen und das vorerst noch grüne Coca-Cola wurde (wie so oft) durch Zufall erfunden. Heute ist der koffein- und kohlensäurehaltige Softdrink das meistverkaufte Erfrischungsgetränk und Coca-Cola eine der wertvollsten Marken dieser Welt. Gemäss eigenen Angaben soll der Drink zwischenzeitlich in rund 200 Ländern rund um den Globus verkauft werden und dürfte somit das am einfachsten erhältliche internationale Markenprodukt darstellen. Bereits seit jeher eng mit der amerikanischen Lebenskultur verknüpft, wird auch umgekehrt von einem massgeblichen Einfluss der Coca-Cola Werbung auf den American Way of Life ausgegangen. Andy Warhol hat nicht nur die legendären Cola-Flaschen gezeichnet  sondern auch folgendes zu diesem Zusammenhang aufzeigt: „What’s great about this country is that America started the tradition where the richest consumers buy essentially the same things as the poorest. You can be watching TV and see Coca-Cola, and you know that the President drinks Coke, Liz Taylor drinks Coke, and just think, you can drink Coke, too. A Coke is a Coke and no amount of money can get you a better Coke than the one the bum on the corner is drinking. All the Cokes are the same and all the Cokes are good. Liz Taylor knows it, the President knows it, the bum knows it, and you know it.“

Neben der alljährlichen Weihnachtskampagne mit den durchs ganze Land cruisenden und hell beleuchteten Coca-Cola-Trucks momentan präsent, ist die aktuellste Kampagne der Happiness Factory Reihe bei dem jeweils ein Blick ins magische Innere der Coca-Cola Automaten gewährt wird:

Wie so etwas in echt aussehen würde, zeigt dabei die Full-Service-Agentur für interaktives Marketing Definition 9 mit Sitz im Glücksspiel-Mekka Atlanta. Sie haben kurzerhand einen sehr speziellen Coca-Cola Automaten in einen nahegelegenen College-Campus gepackt und das Ganze gefilmt. Es wurde ein cleverer Viral und gelungener PR-Coup daraus mit über 80′000 Views innerhalb von 48 Stunden, welcher subil-sympathisch das Happiness-Werbekonzept nachhaltig unterstreicht.

Coca-Cola bringt Freude in die Schule

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Strahlende Weihnachten

mikrowelleDer folgende geniale Weihnachts-Viral stammt von der Londoner Agentur AKQA und war 2008 als Eigenpromotion und Festtagsgruss gedacht. Offen ist, ob die Macher des Spots nachher selbst in saftigem Hulk-Grün geleuchtet haben wie eine Weihnachtsdeko oder ob die Mikrowellen gut abgeschirmt waren. Mit meiner vorerst noch nicht abgeschlossenen Familienplanung wäre ich zwar gerne dabei gewesen, hätte jedoch in keinem Fall ohne Bleischürze mit den Mikrowellenprogrammierern oder dem Kameramann getauscht ;) . Die Agentur mit Zungenbrechername welche hinter der kreativen Idee steckt, wurde 1995 in London von Ahmed Ajaz, Hilton James, Norris-Jones Dan und Treagus Matthew unter dem Namen Digital Marketing Ltd. gegründet. Später ging sie mit der weltweit bekannten Management Consulting Firma Accenture eine strategische Allianz ein und fusionierte 2001 mit der Werbeagentur Citron Haligman Bedecarré aus San Francisco. Heute zählt die im interaktiven Digitalmarketing tätige Agentur über 750 Mitarbeiter und hat Büros in Washington, New York, London, Amsterdam und Shanghai ( 上海 ). Interessant ist übrigens, dass AKQA zusammen mit Microsoft die grafische Benutzeroberfläche ( GUI ) für die Xbox 360 programmiert hat.

Den Weihnachtsspot der Agentur lässt man am besten selbst wirken. Erkannt was für ein Lied es ist?

Mikrowellen Weihnachtslied

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In der Kürze liegt die Würze

maggi-werbeplakat-altOder wäre in der Ruhe liegt die Kraft(brühe) der bessere Titel? Wie auch immer: Witzig, frech und doch verspielt – dieser Spot hatte von Anfang an das Talent zum gelungenen Viral. Er gewann zahlreiche Awards und schaffte es dann sogar als Kino-Commercial in die Säle. Doch das allzu explizite Statement des sichtlich entnervten Familienvaters dieser gutbürgerlichen Vorzeigefamilie, bei dem sogar die Uhr aufhört zu ticken, war dann dem traditionsbewussten Unternehmen Maggi doch zu heiss für die Hauptsendezeit im TV. Eigentlich schade denn der Maggi-Werbefilm der ohne viel Worte auskommt, wäre im Vergleich zu manch einer Handy-Klingelton-Werbung geradezu eine echte Wohltat für die strapazierten Ohren. Kreiert wurde der lustige Spot mit dem nicht gerade zungenfertigen Ehemann von der Frankfurter Agentur Publicis welche zu der gleichnamigen bekannten Publicis Groupe S.A. gehört. Die weltbekannte Lebensmittelmarke Maggi von Nestlé wurde 1872 vom Schweizer Julius Maggi gegründet (ein interessanter Artikel dazu aus der NZZ). Später arbeitete Maggi mit dem Arzt Fridolin Schuler zusammen, wobei ihr gemeinsames Ziel die Verbesserung der der Ernährungsbedingungen für die arbeitende Bevölkerung war. Diese substituierten eine warme Mahlzeit leider allzu oft mit billigem Fuseln und die daraus resultierenden Mangelerscheinungen führten zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen. Die Lösungen waren schnell zubereitete, warme sowie preisgünstige Mahlzeiten auf Gemüsebasis, was bereits kurze Zeit nach der Einführung ein Renner wurde und die Ausgangslage zum heute bekannten Convenience-Food darstellt. Besten Dank an der Stelle auch an Julia B. (follow Julia on Twitter) welche diesen Clip empfohlen hat.

En gueta!

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Spass rettet die Welt vor dem Untergang

fun-theoryGewisse Individuen sind der Meinung Werbung sei langweilig oder Medienpräsenz koste astronomische Summen. Andere wiederum finden Marketing sei nur für die Konzerne nützlich die es einsetzen, sonst bringe es niemandem etwas. Die meisten aber werden sich einig sein, dass Advertising (so nach Duden das Fachwort für Werbung) mit Sicherheit unsere Welt, so wie sie nun einmal ist, nicht verbessern kann. Schade eigentlich. Manche mögen dies auch nach den folgenden cleveren PR-Coups der Stockholmer Agentur Tribal DDB noch denken. Aber wie bereits der französische Philosoph Voltaire gesagt hat: „Vorurteile sind die Vernunft der Narren“. Erstaunlich an den folgenden Ideen ist nicht nur ihre bestechende Einfachheit, sie sind auch ein sehr schönes Beispiel, dass Reglen, Gesetze und Gebote im Grunde schlechte Überzeugungsqualitäten aufweisen. Wer also, wie der Auftraggeber der „The Fun Theory“ Kampagne VW, die Welt mit umweltfreundlicheren Autos verbessern möchte, muss auf den Motor der menschlichen Motivation setzen und den Spassturbo zünden. Das gelingt der zum weltweiten Omnicom-Nezt gehörenden Agentur mit Sitz in der schwedischen Hauptstadt über vergleichsweise wenig Aufwand und umsomehr Aufsehen. Am besten aber überzeugen Sie sich selbst und gewinnen gleich 2500€ mit Ihrer eigenen Weltverbesserungstaktik unter: http://www.thefuntheory.com

Die übrigens von Dane Maxwell, Doyle Ned und Bernbach William 1949 gegründete Agentur, fusionierte im Jahre 1986 mit dem Unternehmen Needham Harper Worldwide und wurde zur derzeit existierenden, weltweit agierenden Agentur DDB Wordwide. Damals mit einer 14 köpfigen Belegschaft lanciert, zählt sie heute über 200 Büros in mehr als 90 Ländern und gehört nicht nur zu den angesehensten, sondern auch zu den grössten Agenturen der Welt.

Idee 1: Treppenpiano

Idee 2: Der tiefste Abfalleimer der Welt

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Der wohl grösste Kugelschreiber der Welt

iQ-FontWas passiert wenn man einer Gruppe von Designern einen Toyota iQ zur Verfügung stellt, einem überzeugenden Automobilsportler die wertvollen Schlüssel in die Hand drückt, ihnen zudem einen leer stehenden Hangar überlässt und an der Decke eine Kamera installiert? Genau – viel Fun und der wohl grösste Kugelschieber der Welt zeichnet eine einzigartige neue Computerschriftart, die es unter http://www.iqfont.com kostenlos zum Herunterladen gibt. Dass Fahrkönnen bekanntlich eine Kunst ist sieht man nicht nur auf der überladenen Autostrada nach Milano, sondern auch an diesem gelungenen PR-Coup der Belgischen Agentur Brussel Happiness. Dabei entwarfen zwei Typografen die Schrift, welche der Profi-Rennfahrer Stefan van Campenhoudt präzise nachschleuderte. Die farbigen Punkte auf dem Dach, des sichtlich sportlichen Toyota Kleinwagens, dienen nicht dem Twister spielen in den Fahrpausen, sondern der Bewegungsaufzeichnung per Kameratracking. Diese Bewegungen wurden anschliessend digitalisiert und in den stylishen iQ-Computerfont umgewandelt. Mit vergleichsweise wenig Mitteln, etwas Schönes und Nützliches, kostenlos der Allgemeinheit bereitgestellt und dabei viel Aufmerksamkeit rausgeholt – so muss cleveres Werbeblog-Marketing sein!

Making-of iQ-Font:

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Ewige Jugend?

Wer wünscht sich das nicht? Je älter man wird desto mehr Gehalt hat der „Forever Young“ Wunsch oder wie es einst Charlie Chaplin treffend gesagt hat „Die Jugend wäre eine noch viel schönere Zeit, wenn sie etwas später im Leben käme“. Seit Langem nun arbeiten die Forscher fieberhaft am ewigen Jungbrunnen – zumindest der Marketingabteilung des französischen Edelmineralwassers Evian scheint es gelungen zu sein. Zusammen mit den französischen Büros der bekannten Euro RSCG Agentur, lancierte der zur Danone Gruppe gehörende Wasserproduzent diesen Spot, der im Internet einschlug wie eine Bombe. In nur 20 Tagen seit der Werbeclip auf YouTube bereitsteht wurde er bereits über 7 Millionen mal angesehen, knapp 13′000 mal bewertet und bald haben 5000 Personen dazu einen Kommentar geschrieben. Sogar der US-Rapper Kanye West hat den Spot in seinen persönlichen Blog reingestellt. Wer bereits nach rund einem Monat ein Star im Viral-Marketing  ist hat natürlich auch einen werbeblog.li-Eintrag verdient. Auch sonst ist vor allem die PR rund um das bei vielen Stars als das “haute water of choice” beliebte Getränk überaus clever eingefädelt.

Ab zum drolligen Clip:

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